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Mort / Gevatter Tod

Autor: Terry Pratchett

Erscheinungsjahr: 1987

Inhalt: Der Tod der Scheibenwelt möchte mal etwas von seiner Verantwortung auf andere abwälzen, um sich entspannen zu können, und sucht daher einen Lehrling. Dabei fällt seine Wahl ausgerechnet auf den jungen, tolpatschigen Mort, Sohn eines Bauern.

Doch Mort lernt schnell, und schon bald überläßt Tod ihm die Ausübung DER PFLICHT und geht in Urlaub, sehr zum Leidwesen seines Hausdieners Albert. Der hält nämlich nichts von dem jungen Burschen, und sein Instinkt trügt nicht, wie sich bald herausstellt: Mort verliebt sich in Prinzessin Keli, eine seiner Kundinnen, und statt ihre Seele zu holen, bringt er ihren Attentäter um.

Dieser Eingriff ändert den Lauf der Geschichte. Zwei konkurrierende Realitäten entstehen, und als die, in welcher Keli noch am Leben ist, von der anderen verdrängt zu werden droht, sieht sich Mort nochmals zur Einmischung gezwungen.

Doch inzwischen ist es Albert gelungen, seinen Herrn über das Treiben seines Lehrlings zu informieren. Tod ist gar nicht erfreut, und es kommt zur Konfrontation zwischen ihm und Mort, sogar zum Duell. Daß Morts Chancen schlechter als die eines Schneeballs in der Wüste stehen, scheint klar. Oder nicht?

Meine Meinung: Gevatter Tod war meine 'Einstiegsdroge' in Pratchetts Scheibenwelt, und eine wirksame dazu. Der Roman erreicht zwar noch nicht das Niveau der neueren Bücher, doch spielt hier Tod zum erstenmal eine wichtige Rolle (Auftreten tut er natürlich in jedem Buch...) Unvergesslich seine Dialogzeilen wie ES GIBT KEINE GERECHTIGKEIT. ES GIBT NUR MICH oder das beim Übersetzen leider verlorengegangene I DON'T KNOW ABOUT YOU, BUT I COULD MURDER A CURRY.

Fazit: Tod macht Urlaub? Das muß man gelesen haben!